Fotobuch und deren Siegeszug um die ganze Welt
Noch vor gar nicht allzu langer Zeit war die analoge Fotografie das Normalste
der Welt, und natürlich auch das Einkleben des fertig entwickelten, auf
Fotopapier gedruckten Fotos in ein Album. Diese Zeiten sind jedoch seit einigen
Jahren sozusagen passé. Parallel zur stetig verbesserten Digitalfotografie
entwickelte sich auch das
Fotobuch, entstanden nach einer Idee von Norbert Weig
im Jahre 2002. Zu dieser Zeit war der Digitaldruck noch ganz am Anfang, Weig kam
damals auf die bahnbrechende Idee, diesen zur Erstellung von individuell
gestalteten Büchern zu verwenden. Für diesen ureigenen Zweck wurde die erste
auch von Amateuren nutzbare Fotobuch-Software produziert. So gingen die
Fotobücher ab 2003 in Distribution und traten ab dem Zeitpunkt ihren Siegeszug
rund um den Erdball an. Im Laufe der Jahre wurde sowohl der Digitaldruck, als
auch die verwendeten Softwareprogramme laufend aktualisiert und sind heute
qualitativ hochwertiger denn je, doch die traditionelle Handwerkskunst der
Buchbindekunst, die einem Fotobuch neben aller Modernität doch ein ganz kleines
Quentchen Beständigkeit verleiht, findet sich auch heutzutage.
Fotobuch - Warum ausgerechnet solch ein Buch?
Die Fotografie ist im privaten Bereich ein nicht mehr wegzudenkendes Medium, sie
hält unwiederbringliche Momente für immer fest, ob Hochzeit, Reisen oder die
"lieben Kleinen", alles kann digital gebannt und jederzeit abgerufen werden.
Doch allzu oft verschwinden Massen an Fotos unsortiert und unbeachtet in den
Tiefen der Computerfestplatte, lagern wahrlich ideelle Schätze auf verstaubten
CDs im Wandschrank, und die regulär entwickelten Fotos fristen ein ebenso
chaotisches, tristes Dasein in Kisten und Schachteln. Dabei ist es im Prinzip
denkbar einfach, Fotos nach Zeiträumen oder Anlässen geordnet und als Fotobuch
gebunden modernes Leben einzuhauchen, einfachen Zugriff auf tolle Fotoserien zu
haben, indem man einfach einen Griff ins Bücherregal wagt, Freunde und Verwandte
an diesen Momenten teilhaben lassen kann, ohne umständlich und errötend
"Fotosünden" aussortieren zu müssen. Auch um selbst in vergangene Zeiten
zurückzureisen, oder wichtige Momente per Fotobuch zu verschenken, der
Ideenvielfalt, die das Fotobuch bietet, sind keine Grenzen gesetzt.
Fotobuch - Wie funktioniert das Ganze?
Mit der heute ausgereiften Technik ist es selbst für den Laien absolut kein
Problem, ein Fotobuch zu erstellen. Einerseits kann man den günstigeren Weg
gehen, die gewünschten Bilder einscannen oder von der Kamera auf die Festplatte
überträgt. Per downloadbarer Software besteht dann die Möglichkeit, ein
individuelles Layout zu entwerfen, die Bilder mit Texten zu versehen und so die
Gestaltung komplett selbst zu übernehmen. Mitsamt den Vorschlägen, wie Cover,
Farben, Größe des Buches und Bindung aussehen sollen, schickt man diese
Informationen dann per Mail an die am Markt reichlich vertretenen Anbieter, die
Fotobücher produzieren. Natürlich funktioniert das Ganze auch ohne Internet, und
man kann Fotos persönlich ausdrucken und dann im Copyshop binden lassen. Auch
auf diese Art und Weise können alle Ideen für ein Fotobuch umgesetzt werden.